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EIRNA-Studie
Systemkrise überwinden

Systemkrise überwinden

 

  • Wie Führungskompetenz in Wirtschaft und Politik wiederzuerlangen ist
  • Der wirtschaftlich-strategische Rahmen der Anschläge vom 11. September
  • Das eurasische Infrastrukturnetz nimmt Gestalt an
  • Die verlorene Kunst der Wirtschaftsführung

Das Weltfinanzsystem ist seit einem Jahr in eine Zusammenbruchsphase eingetreten. Wir erleben keine zyklische Krise, die mit konventionellen Mitteln der Wirtschafts-politik geheilt werden könnte, sondern eine Systemkrise, deren Ausmaß durch das monetaristische Krisenmanagement der vergangenen Jahre nur verschlimmert wurde. Die Hilflosigkeit der Zinssenkungen eines Alan Greenspan, der noch vor Jahresfrist als Finanzgenie gefeiert wurde, werfen ein Schlaglicht auf den Ernst der Lage. Bereits im Juli warnte der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Opposi-tionspolitiker Lyndon LaRouche öffentlich davor, daß versucht werden könnte, diesen endgültigen Kollaps durch militärisches Krisenmanagement, d.h. eine "Politik der Kanonen", zu verzögern. Wenn in den Medien behauptet wird, die Ereignisse des 11. September seien Ursache einer globalen Rezession, dann verschleiern sie damit die wirklichen Ursachen der Krise.

Die einzige Lösung der Systemkrise besteht in einem halbwegs geordneten Übergang zu einem Neuen Bretton Woods System. Dieser Übergang ist möglich, wenn eine geeignete Kombination souveräner Nationalstaaten in Asien und Europa die Initia-tive ergreift, und auch die USA einbindet. Diese Lösung setzt aber voraus, daß eine breite Diskussion über die grundlegenden wirtschaftspolitischen Fehler der letzten drei Jahrzehnte geführt wird. Ohne klare Kenntnis der falschen Denkaxiome und der neuen Ideen, die an deren Stelle treten müssen, werden wir die Systemkrise nicht meistern.

Die vorliegende EIRNA-Studie beantwortet diese prinzipiellen Fragen der Staats-kunst und Wirtschaftspolitik. Sie gibt einen Überblick über die strategische Lage insbesondere nach dem 11. September und beschreibt die konstruktiven Lösungen, die heute schon im Rahmen des eurasischen Infrastrukturnetzes Gestalt annehmen. Vor allem aber zeigt Lyndon LaRouche in seinem grundlegenden Artikel über die verlorene Kunst der Wirtschaftsführung, welche wissenschaftlichen und moralischen Kriterien die Wirtschafts- und Finanzpolitik in dieser Situation befolgen muß.

Inhalt

Der wirtschaftlich-strategische Rahmen der Anschläge vom 11. September
   Michael Liebig

Trilaterales Wirtschaftsdebakel
   Lothar Komp

Das eurasische Infrastrukturnetz nimmt Gestalt an
   Dr. Jonathan Tennenbaum

    Putins transsibirische Eisenbahnpolitik
    Neues Leben für die Baikal-Amur-Magistrale (BAM)
    Die "Eiserne Seidenstraße" und die Wiedervereinigung Koreas
    Anbindung von Sachalin und Japan an das eurasische Festland
    Die erste Eisenbahn in Tibet
    Wasserprojekte am "Dach der Welt"
    Die Eisenbahnlinie Paris-Shanghai
    Entwicklung des großen Mekongbeckens
    Die Eisenbahnlinie Kunming-Singapur
    Die längste Brücke Südasiens
    Der neue Nord-Süd-Korridor Rußland-Iran-Indien
    Iran als Drehscheibe der südlichen Korridore
    Neue Bahntechnik überwindet Hindernisse
    Tunnel unter dem Bosporos
    Das transasiatische Pipelinenetz
    Kernenergie auf dem Vormarsch
    Der Hochtemperaturreaktor kommt
    Projekte zur Meerwasserentsalzung mit Kernenergie
    In China beginnt das Zeitalter der Magnetbahn
    Der Eurorapid

Die verlorene Kunst der Wirtschaftsführung
   Lyndon H. LaRouche

    1. Menschliche Natur und Kultur
    2. Verlaufsbögen und Materiallisten
    3. Preisbildung durch eine globale Mission
    4. Kultur als physische Arbeitskosten

Umfang: circa 140 Seiten, DIN-A4-Format, viele Graphiken, Preis: € 100,-

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