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EIRNA-Studie

Das Ende der Illusionen
Die Ursachen der Wirtschaftskrise in Deutschland
und die Rolle des Mittelstands bei deren Überwindung

Das Ende der Illusionen Die internationalen Aktienmärkte von der Wall Street bis Tokio, von London bis Frankfurt haben erneute historische Tiefststände erreicht. Einzelne Aktien, die dem Anleger vor nicht allzulanger Zeit als sicherer Weg zum Reichtum und als Volksaktie" angepriesen wurden, wie die der Telekom oder von Mobilcom befinden sich im freien Fall. Der hochgelobte Neue Markt schrumpft unaufhaltsam zusammen. Die internationalen Finanzkrisenherde in Argentinien, Brasilien oder der Türkei drohen außer Kontrolle zu geraten und das ganze System ins Chaos zu stürzen. Die US-Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Depression.

Als unermüdlicher Mahner und präziser Prognostiker dieser Gefahren sowie kompetenter Autor notwendiger Reformen von Weltwährungs- und Wirtschaftssystem hat sich der amerikanische Ökonom und mehrfache Präsidentschaftskandidat Lyndon LaRouche in den letzten Jahren enormes internationales Ansehen erworben. Neben einer Rede vor Politikern und Unternehmern in Mailand, die in dieser Studie abgedruckt ist, möchten wir zumindest kurz auf LaRouches wirtschaftsstrategischen Vortrag (als einziger westlicher Redner) bei der Konferenz des Zayed-Zentrums in Abu Dhabi Anfang Juni verweisen. Beides unterstreicht die Rolle LaRouches als Vertreter derjenigen politischen Tradition in den USA, die nicht auf imperialen Unilateralismus setzt, sondern auf den gleichberechtigten Dialog zur Lösung der anstehenden Weltprobleme.

Die verheerende wirtschaftliche Entwicklung in den USA ist für viele in Deutschland am schwierigsten zu verkraften. Denn das Vorbild der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Führungsmacht des westlichen Bündnisses gehörte mit zu den unumstößlichen Dogmen der deutschen Nachkriegsgeschichte seit 1949. Daß die USA nun im Moment der Ankündigung ihres großen Feldzuges gegen den internationalen Terrorismus" selber schlapp machen, kann (und darf) eigentlich nicht sein. Infolge dessen hält sich in allen Lagern hartnäckig der Mythos, daß die amerikanische Regierung erfolgreiche Wirtschaftspolitik betreibt, weil sie seit Jahren für alle vorbildhaft das sogenannte neoliberale Modell von Steuersenkungen, Privatisierungen und Kürzungen der Sozialausgaben umsetzt.

Der Hauptteil des vorliegenden Berichts beschäftigt sich mit der Rolle des Mittelstandes für den Erfolg der deutschen Wirtschaft. Allerdings nicht in dem Sinne, wie es mittlerweile zum Gemeinplatz geworden ist. Es geht nicht darum, möglichst viele neue selbständige Unternehmen im Dienstleistungssektor auf Billiglohnbasis zu gründen und aus Kostengründen staatliche Aufgaben im Wege der Privatisierung auf diese zu verlagern.

Vielmehr kommt es darauf an, den Mittelstand in die Lage zu versetzen, die nötige industrielle Wende der deutschen Wirtschaft einzuleiten. Dazu untersuchen die folgenden Beiträge erstens die Gefahren, die dem Mittelstand aus der bisherigen Politik erwachsen. Und zweitens legen sie sehr prinzipiell dar, warum der Kurs der Politik, Deutschland in eine nachindustrielle und Dienstleitungsgesellschaft zu verwandeln, in die Sackgasse geführt hat.

Gerade der Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastrophe mit ihren Milliardenschäden verlangt einen funktionierenden Mittelstand.

Inhalt

  • Weltwirtschaftskrise als strategische Realität
    Uwe Friesecke
  • LaRouche in Brasilien: Würdigung für das ,,bessere Amerika"
  • LaRouche in Abu Dhabi: Öleinnahmen in Infrastruktur investieren
  • Unternehmertum und moralischer Auftrag der privaten Wirtschaft
    Lyndon LaRouche
  • Systemische Wirtschaftskrise und Krieg
    Michael Liebig
  • Mittelstand in Gefahr Dem Motor der deutschen Wirtschaft droht die finanzielle Austrocknung
    Lothar Komp
  • Infrastruktur in Deutschland vor dem Verfall
    Lothar Komp
  • Deutschland in der nachindustriellen Sackgasse - aber es gibt einen Ausweg
    Dr. Jonathan Tennenbaum
  • Energieversorgung in Deutschland Unsere Verantwortung für die Zukunft
    Dr. Helmut Böttiger

Umfang: 80 Seiten, Din-A4-Format, gebunden, Preis: &euro 50.-

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