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Globalisierung macht krank
BSE, AIDS und die Gefahr des biologischen Holocaust

Während die Europäer Angst vor kontaminiertem Fleisch auf ihren Tellern haben, breiten sich verheerende Pandemien von HIV/AIDS, medikamentenresistenter Tuberkulose, Malaria, Cholera, Hepatitis und zahllosen anderen gefährlichen Krankheiten unkontrolliert in den Ländern Afrikas, Lateinamerikas, Asiens sowie in Teilen Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion aus. Nicht zufälligerweise liegen die Schwerpunkte der jetzigen Explosion von Infektionskrankheiten in genau den Ländern und Regionen, die unter der brutalen Austeritätspolitik des Internationalen Währungsfonds (IWF), der neoliberalen "Schocktherapie" und den gnadenlosen Existenzkämpfen auf den krisengeplagten globalen Märkten am meisten gelitten haben.

Überall auf der Welt - auch in den sogenannten "reichen" Ländern - hat die übermäßige Benutzung von Antibiotika und anderen Medikamenten als "billige Lösung" und Ersatz für fehlende Investitionen in die grundlegende Gesundheitsinfrastruktur zu einer verhängnisvollen Verbreitung medikamentenresistenter Bakterienstämme geführt. Die Erosion der immunologischen Resistenz der menschlichen Bevölkerung wird durch die Schließung von Krankenhäusern, Beendigung von Impfprogrammen und Einstellung von Maßnahmen zur Schädlingskontrolle sowie eine Verschlechterung der Ernährungs- und Lebensbedingungen für eine Mehrzahl der Weltbevölkerung beschleunigt.

Glücklicherweise gibt es Lösungen und Auswege. So gefährlich die weltweite Expansion von Epidemien auch sein mag, läßt sie sich doch durch relativ einfache "klassische" Seuchenbekämpfungsmaßnahmen unter Kontrolle bringen - vorausgesetzt, die nötige Infrastruktur wird durch forcierte Wiederaufbauprojekte weltweit geschaffen. Infrastruktur bedeutet nicht nur Krankenhäuser, Uni-Kliniken und andere kompetente Gesundheitseinrichtungen (inkl. Schädlingsbekämpfungs- und Hygienemaßnahmen), sondern auch Transport, Kommunikation, Energie und vor allem Wasserversorgung und -entsorgung.

Zusätzlich müssen - als entscheidendes neues Mittel, um die Herausforderungen der neuen "unkonventionellen" Krankheitserreger (wie bei BSE) zu bestehen - die Methoden der modernen Biophysik zur Anwendung kommen; dazu gehört auch die "Biophotonen-Forschung". Allerdings wird selbst der größte medizinische Druchbruch nur wenig nützen, wenn die unerläßlichen infrastrukturellen und wirtschaftlichen Randbedingungen für deren Einsatz fehlen. Die notwendige wirtschaftliche Mobilisierung kann nur durchgeführt werden, wenn die Spielregeln des neoliberalen "freien Marktes" und der radikalen Liberalisierung und Privatisierung durchbrochen werden und das Finanzsystem nach dem Konzept eines "neuen Bretton Woods" reorganisert wird.

Inhalt

Einleitung: Globalisierung macht krank

I. Die Bedrohung durch neue und alte Krankheiten.
   1. AIDS
      AIDS: Die neue schwarze Pest.
      Wie ist HIV/AIDS entstanden?
      HIV/AIDS kann gestoppt werden

   2. BSE
      BSE - wie die Globalisierung unser Essen vergiftet
      Zeittafel der BSE-Krise
      BSE - das Tschernobyl für die Landwirtschaft
      Maul- und Klauenseuche: Globalisierung tötet

   3. Tuberkulose
      Weltweiter Tuberkulose-Notstand:
      Ist die Antibiotika-Ära zu Ende?

   4. Malaria
      Das DDT-Verbot und seine Folgen
      Malaria wieder massiv im Kommen

II. Forschung
      Biophotonen: eine Revolution in Biologie und Medizin
      Die Eigenschaften der Biophotonen-Strahlung

III. Strategischer Hintergrund
      Fallstudie südliches Afrika
      IWF-Politik führt zu Seuchen und Wirtschaftskollaps
      Malthusianismus und anglo-amerikanische Geopolitik

Anhang
Die weltweite Bedrohung durch Infektionskrankheiten und ihre Folgen für die USA
Studie des National Intelligence Council der USA

150 Seiten, jetzt € 15,- (früher € 100,-)

 

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