EIRNA-Studie

Die eurasische Landbrücke

  • Die "neue Seidenstraße" als Motor weltweiter wirtschaftlicher Entwicklung.
  • Die Alternative zu Globalisierung und "nachindustrieller" Arbeitslosigkeit.
  • Mit 37 teils farbige, detaillierte Karten.

Große Landkarte (37 kb)

Auf der riesigen Landmasse Eurasiens leben zur Zeit fast 4,5 Mrd. Menschen - drei Viertel der gesamten Weltbevölkerung. Hier spielte sich der größte Teil der menschlichen Geschichte ab, die unsere gegenwärtige Welt hauptsächlich bestimmt, und hier wird sich heute wieder das Schicksal der Menschheit entscheiden. Deshalb ist es für die Zukunft Europas - und ganz besonders Deutschlands - entscheidend wichtig, daß wir Europäer gerade in Krisenzeiten wie dieser die Entwicklung des riesigen eurasischen Kontinents aktiv mitgestalten und unser (immer noch vorhandenes) immenses technologisches und wirtschaftliches Potential effizient einsetzen, um Eurasien zur "Lokomotive der Weltwirtschaft" zu machen.

Ein derartig "großer Wurf" ist die einzige Alternative zu der gegenwärtig in den Industrieländern praktizierten ruinösen Politik von Deregulierung, Globalisierung und Finanzspekulation, die die westlichen Führungseliten halsstarrig weiter verfolgen, obwohl die katastrophalen Auswirkungen dieser inkompetenten Politik jeden Tag deutlicher werden. Dagegen hat die chinesische Regierung in den letzten Jahren eine außenpolitische Initiative von erheblicher Tragweite gestartet. Es geht um nichts geringeres als die Schaffung eines neuen "Wirtschaftswunders" für ganz Eurasien. Mithilfe modernster Technologien soll auf dem gesamten "Superkontinent" vom Pazifik bis zum Atlantik ein Netzwerk von schnellen Eisenbahnverbindungen sowie Energie- und Kommunikationssystemen aufgebaut werden. Damit würde der Aufbauprozeß, der zur Zeit in China stattfindet, auf gesamt Eurasien ausgedehnt - und damit auch hier in Deutschland ein neues Wirtschaftswunder ermöglichen!

Die neue Initiative der chinesischen Regierung, die man in Anspielung auf die antiken Handelswege zwischen Ost und West häufig auch als Politik der "neuen Seidenstraße" oder der "eurasischen Landbrücke" bezeichnet, wird in dieser Studie erstmals in Europa ausführlich behandelt und dokumentiert.

Vor allem aber wird der Ausbau der "neuen Seidenstraße" zu einem die Zukunft ganz Eurasiens bestimmenden "Hochtechnologie-Entwicklungskorridor" im Sinne der Wirtschaftskonzeption des amerikanischen Ökonomen und Politikers Lyndon LaRouche vorgestellt. Seine Ehefrau Helga Zepp-LaRouche hat im Mai d.J. an einer bahnbrechenden internationalen Konferenz über die "eurasische Landbrücke" in Beijing teilgenommen und ihr Beitrag hat unter den Chinesen große Beachtung gefunden.

In dieser Studie werden neben der Beschreibung der bereits realisierten, im Bau befindlichen oder geplanten Großprojekte und Verkehrswege Eurasiens, die auf 37 teils farbigen Karten detailliert dargestellt werden, auch grundlegende Fragen zur Finanzierung dieses riesigen Projektes ("Produktive Kreditschöpfung") und zur physischen Ökonomie behandelt. Die Zukunftschancen der deutschen Wirtschaft werden anhand der entscheidenden Rolle dargestellt, die Deutschland als Großanlagenbauer Eurasiens spielen kann und muß.

Da die Entwicklung Eurasiens zur wirtschaftlichen Supermacht natürlich in den Kreisen der internationalen Hochfinanz alles andere als Begeisterung erregt, wird abschließend in einem historischen Rückblick dem Kampf des britischen Empire um die Kontrolle Eurasiens die nötige Beachtung geschenkt; ein Kampf, den London oft genug als Vorspiel eines großen Krieges betrachtet hat und der gerade jetzt wieder neu entbrannt ist.

In ihrem Offenen Brief, den wir im Anhang abdrucken, entwirft Helga Zepp-LaRouche die Grundzüge einer neuen deutschen Außenpolitik, die angesichts der völligen Konzeptionslosigkeit in Bonn und den anderen europäischen Hauptstädten dringend geboten ist.

Diese Studie wurde erarbeitet von Dr. Jonathan Tennenbaum in Zusammenarbeit mit Mary Burdman, Lothar Komp, Hartmut Cramer und Konstantin George.

230 Seiten, 37 teils farbige, detaillierte Karten.

Inhaltsverzeichnis der Studie.

Einleitung: China und das Schicksal Europas

Offener Brief von Helga Zepp-LaRouche an die Vertreter von Wirtschaft und Politik in Deutschland.



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